Vorne & Hinten ein Problem: #RMAFCB

Jupp Heynckes nimmt Abschied von der internationalen Bühne des Fussballs. Und der Meinung von SportBILD Mitarbeiter Henning Feindt kann man nur zustimmen: man hätte es ihm zum Abschied gegönnt. „Unser Jupp“ hätte nach dem Legendenstatus wohl den Olymp erklommen, wenn er sich schon wieder mit einem Triple verabschiedet hätte.

Rechnet man den glasklaren Strafstoß durch das Handspiel dazu, hätte es sogar dazu kommen können. Aber man will den Eindruck einfach nicht loswerden, dass die UEFA nicht auf ihren Marktführer verzichten kann – oder will.
Über zwei Spiele war der FC Bayern München zwar besser, leistete sich aber auch zwei Schwächen, die sie gnadenlos bestraften.
Und diese beiden Schwächen muss man in der Zukunft abstellen.

  1. Chancenverwertung
    In der Bundesliga tut es dem Rekordmeister kaum weh, wenn sie 20x aufs Tor schießen und nur 1-2 mal treffen. International kann davon aber nicht die Rede sein.

    Wie kann man das abstellen? Indem man auch in der Bundesliga jeden vergebenen Torschuß in der Nachbetrachtung genau analysiert und daran arbeitet, effektiver zu werden. Und das muss zwangsläufig zu viel mehr Toren in der Bundesliga führen.
    Wenn die nationalen Gegner sich nicht massiv steigern, müssen hohe Siege zum Standard werden, um auf die wirklich schwierigen Aufgaben in Europa vorbereitet zu sein.

  2. Fehler in der Verteidigung
    So wie in der Offensive müssen auch die Fehler in der Verteidigung konsequenter analysiert werden. Die Konzentration und Zuordnung scheint nicht immer auf dem höhsten Niveau zu sein.
    Das Problem hierbei ist, dass die Gegner im Alltag der Bundesliga sich häufig noch nicht einmal in den Strafraum der Bayern trauen. Auf diese Weise sind die zu analysierenden Situationen einfach Mangelware.

Natürlich vermittelt das den Eindruck, als wäre die Bundesliga nur noch das längste Trainingslager der Welt. Aber wenn der FC Bayern München am Ende einer Saison bis zu 25 Punkten vorn liegt und mit Jugendspielern einen „Top-Konkurrenten“ mit 4:1 besiegt, dann hat diese Liga auch nichts anderes verdient.

Selbstverständlich kann dieser Status Quo mit dem Trainerwechsel hinfällig werden. Aber dann muss man auch ehrlicherweise sagen, dass man dann weiß, woran es liegt.

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