#DankeJupp und alles erdenklich Gute!

jupp_heynckesMit welchen Worten verabschiedet man einen Mann, der mit 73 Jahren noch einmal die Kraft und den Mut aufbringt, seiner alten Liebe vor einem Desaster zu bewahren?

Als Carlo Ancelotti am Anfang der Saison endlich entlassen wurde und der Verein das Missverständnis beendete, übernahm Jupp Heynckes das Ruder.
Von einem Tag auf dem anderen schien er den Verein, vor und hinter den Kulissen, zu beruhigen. Als wäre der Vater heimgekehrt, hätte einmal streng in die Runde geschaut und alle hätten wieder gewusst, was zu tun ist.

Mit Jupp Heynckes hat der FC Bayern München in den letzten Monaten eine Reise unternommen, die man erst einmal begreifen muss: von der abgeschriebenen Meisterschaft zu 21 Punkten Vorsprung. Von der Deklassierung durch PSG zum Triple-Traum und der Endstation im Halbfinale gegen Real Madrid – als stärkere Mannschaft.
Das man über das geplatzte Double traurig ist, wo am Anfang noch nicht einmal die Meisterschaft in Sicht war, zeigt die Entwicklung doch wohl am besten auf.

Vor allem ist Jupp Heynckes diesen Weg aber zu seinem Weg gemacht. Mit Stil. Mit netten Anekdoten über seinen Hund. Mit einem mahnenden Zeigefinger, aber auch aufbauenden Schulterklopfen.

Die Saison zählt bereits zur Sportgeschichte. Ein weiteres Kapitel von und mit Jupp Heynckes. Ich wünsche ihm noch viele glückliche Jahre mit seiner Familie und seinen Tieren. Danke – für alles!

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