#Lewandowski will weg … und nun?

Robert LewandowskiRobert Lewandowski will den FC Bayern München verlassen. Er ist auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
Dafür hat er sich vorübergehend die Dienste des Beraters Pini Zahavi gesichert, der schon für den Rekordtransfer von Neymar verantwortlich war.

Soweit erst einmal die bisherigen Informationen. Und nun?

Die neue Herausforderung, die Robert Lewandowski sucht, kann man natürlich in Euro ausdrücken. Einnahmen müssen ja auch verwaltet oder eben ausgegeben werden, was eine echte Herausforderung werden kann. Um sich weiter als Weltstar zu etablieren, braucht Lewandowski den nächsten Schritt, der auch auf seinen Bekanntheitsgrad, Werbeeinahmen usw. einen positiven Einfluss hat.
Verwerflich ist das nicht. Warum sollte sich Lewandowski unter Wert verkaufen?

Schwieriger wird es aber mit seiner Arbeitseinstellung, die er zuletzt an den Tag legte. Während die Medien sich schon ziemlich eindeutig über den “Lustlos-Lewandowski” äußerten, habe ich noch gehofft, dass es andere Gründe für seine schwachen Auftritte gab: eine kleinere Verletzung, eine kleine Erkrankung oder einfach auch private Probleme.
Aber das sieht man jetzt natürlich alles aus einen anderen Blickwinkel…

Wie geht es nun weiter?

Robert Lewandowski könnte wechseln. Sein Berater Zahavi ist, im Gegensatz zu seinen bisherigen Beratern, ziemlich diplomatisch unterwegs und will im gleichen Schritt für einen hochwertigen Ersatz sorgen.
Dann müssten die Bayern-Bosse den Transfer aber öffentlich gut verkaufen, denn bisher versicherten sie, solche Spielchen nicht mitmachen zu wollen.

Robert Lewandowski könnte zum Bleiben gezwungen werden. Der Vertrag ist gültig und der Stürmer könnte hoch und tief springen: wenn die Bayern nicht wollen, muss er sich wohl oder übel fügen.
Dann könnte Kovac aber gleich zum Start einen, man verzeihe mir das naheliegende Wortspiel, “Problem-Polen” als Hürde haben.
Könnte Lewandowski sich etwa wie querstellen und einfach streiken?
Klar, könnte er machen. Hoeneß erklärte aber in der Vergangenheit, dass der Verein in einem solche Fall pro Vergehen ein Monatsgehalt einbehalten könnte. Lewandowski könnte also zwei Wochen den Streiker anstatt den Striker machen und Bayern hätte sich ein Jahresgehalt eingespart – wenn man diese Aussagen richtig deutet.
Klar ist auch, dass die Bayern-Bosse international für Furore sorgen würden, wenn sie das knallhart durchziehen und Lewandowski notfalls ein komplettes Jahr aus dem Spiel nehmen würden.
Der Verein würde ca. 90 Millionen Euro Ablöse verlieren, brutto, denn eventuelle Steuern müsste man davon noch abziehen. Der Image-Gewinn und das klare Zeichen an zukünftige “Streiker” wäre aber fast unbezahlbar.

Am Ende des Tages ist also alles offen und ziemlich spannend, wie alle Seiten reagieren werden. Man kann sich das auch als Fan ziemlich entspannt anschauen, denn für uns gibt es 3 Szenarien:
– Lewandowski bleibt, möchte sich aber für die nächste Transferperiode ins Schaufenster stellen und hängt sich rein.
– Lewandowski bleibt, lässt sich aber hängen: er steht unter genauer Beobachtung und würde sich dann wohl auf der Tribüne wiederfinden.
– Lewandowski geht, dann bleiben wir zumindest vor weiteren Lustlos-Auftritten verschont. Und mit etwas Glück bekommen wir einen Ersatz, der hochmotiviert ist, für diesen Verein aufzulaufen. Das zählt manchmal mehr, als Statistiken.

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One response to “#Lewandowski will weg … und nun?”

  1. Leselöwe says :

    Wenn Robert Lewandowski glaubt, dass er in einem anderen Verein glücklicher werden kann, dann kann der FC Bayern ihm nur viel Glück wünschen und ihn ziehen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der FC Bayern diesen polnischen Stürmerstar nicht ersetzen kann. Optionen sind im europäischen Fußball zahlreich vorhanden. Meine Lieblingsvariante wäre Inter Mailand Stürmer Mauro Icardi, der in der letzten Spielzeit der Serie A 29 Tore erzielen konnte, aber erst 25 Jahre alt ist. Das wäre für den FC Bayern ein Zeichen für die Zukunft.

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