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Jogi Löw: Bayern-Trainer ab 2019?

Während der Jahreshauptversammlung überraschte Uli Hoeneß mit der Aussage, man könnte ja auch mit Jupp Heynckes verlängern und mit ihm in die Saison 2018/2019 gehen.
Bisher war stets die Sprache davon, dass ab dem Sommer 2018 ein neuer Trainer auf der Bank sitzen soll. Tuchel, Klopp und Nagelsmann – die Medien konnten den Verantwortlichen bisher keinen Namen entlocken, aber als Favoriten galten diese drei Herren trotzdem.

So wirklich eindeutig war die Absage von Heynckes nach dem verlorenen Spiel gegen Gladbach am Wochenende dann auch nicht. Also wie lautet der neue Plan des FC Bayern München?

Die BILD spekuliert, dass Jogi Löw der neue Bayern-Trainer werden könnte. Der würde sich dann aber wohl nicht direkt nach der Weltmeisterschaft in Russland diese Mammut-Aufgabe zumuten, sondern erst einmal ein Jahr Pause machen. Genau das Jahr, welches Jupp Heynckes dann wohl noch überbrücken sollte.

Löw wäre eine gute Lösung. Auch wenn er in Deutschland trotz aller Erfolge umstritten ist: er ist immerhin Weltmeister und hat mit einer Mannschaft von (fast) Unbekannten den Confed Cup gegen Nationen gewonnen, die in Best-Besetzung aufliefen.
Dabei soll der Bundestrainer auch Spaß daran gefunden haben, eine Mannschaft eigenständig zu formieren. Bevorzugt mit jungen, hungrigen Spielern.
So gesehen wäre Löw vielleicht nicht nur eine gute, sondern die vielleicht beste Lösung für den FC Bayern.
Nicht so ausgeflippt wie Klopp, nicht so unerfahren wie Nagelsmann und viel diplomatischer, als es Tuchel wohl wäre.

Die Frage wäre nur, warum Jogi Löw sich den FC Bayern antun will?
Er hat beim DFB einen guten Job. Er wird sicherlich nicht schlecht bezahlt. Und es ist wahrscheinlich, dass die deutsche Nationalmannschaft in Russland eine ganz gute Rolle spielen wird. Es würde also erst einmal keinen Grund dafür geben, seine Position als Bundestrainer als unsicher einzustufen.
Sollte sich Löw nach einer Veränderung sehnen, dann könnte er sie sicherlich auch im Ausland finden. Dort würde er unter Umständen sogar eine deutlich höhere Wertschätzung erfahren, als in seinem Heimatland. Verdienst und Lebensqualität wären beispielsweise im sonnigen Spanien sicherlich auch nicht zu unterschätzen.

Gehen wir also einmal davon aus, dass Löw 2019 der neue Trainer des FC Bayern München wird, dann wäre es unter Umständen wohl ein echter Glücksfall für den Verein.

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Und wieder ein Freundschaftsspiel… | #GERFRA

gerfraAm vergangenen Freitag spielte die deutsche Nationalmannschaft in Wembley gegen England. Eigentlich ein großer Klassiker, aber am Ende nicht nur ein 0:0, sondern auch ein echtes Schlafmittel.

Die Freundschafts-, oder Testspiele, der Nationalmannschaften mitten in der Saison sind schon immer ein besonderes Reizthema. Auf der einen Seite sollte uns die Mannschaft ein gemeinsames, liebes Kind sein. Auf der anderen Seite hätte ein unwichtig erscheinender Termin auch richtig tragisch werden können, wenn sich ein Spieler nämlich langfristig verletzt.

Wie gesagt, es ist ein ständiges Reizthema. Und jede Seite, Verband oder Verein, hat seine eigenen Interessen daran, dass diese Spiele stattfinden, oder eben nicht.
Die Fans, die natürlich auch alle ihre eigenen Meinungen haben, wären schön entschädigt, wenn so ein Testspiel dann spannend und unterhaltsam wäre. Aber selbst das war es gegen England nicht unbedingt.

Eine Lösung, die für alle Seiten gleichmaßen zufriedenstellend wäre, gibt es nicht. Deswegen müssen wir auch am Dienstagabend damit leben, dass die deutsche Nationalmannschaft in Köln gegen Frankreich antritt. Spieler wie Mats Hummels, die sich schon seit Wochen durch die Saison quälen, sollen ein weiteres mal alles geben, obwohl es um gar nichts geht.
Und am Ende ist es dann vielleicht noch nicht einmal gute Unterhaltung, die dort geboten wird, weil es genauso ein Schlafmittel wird, wie gegen England.
Wenn dann wenigstens noch alle halbwegs gesund zum Verein heimkehren, kann man sich wenigstens darüber freuen.

Schwarz-Weiß-Retro: Das neue Trikot der Nationalmannschaft

2017-11-06Es gibt kaum ein Trikotdesign, welches nicht schon Wochen vor der offiziellen Vorstellung im Internet geleakt wird.
Kein Wunder, wenn man bedenkt, in welchen Ländern eben auch die großen Markenhersteller ihre Produkte herstellen lassen. Für eine handvoll Euronen sind dort die Mitarbeiter verständlicherweise auch gesprächig.

Mittlerweile ist das neue Trikot der deutschen Nationalmannschaft aber auch offiziell bekannt. Auf der Brust befindet sich neben dem ADIDAS-Logo und dem DFB-Abzeichen mit den vier Sternen auch das FIFA-Logo, welches die Spieler als amtierende Weltmeister kennzeichnet.
Auffällig ist das Streifendesign, welches eine Hommage an die Weltmeister von 1990 sein soll. Die gewannen damals mit einem ähnlichen Streifen, eben nur in schwarz-rot-gold, den vorletzten WM-Titel unserer Nation.

Genau genommen gibt es für diese Ehrung gerade gar keinen Grund. Immerhin werden viele unserer Spieler selbst als amtierende Weltmeister in Russland antreten. Aber die Ideen der Designer sind halt auch limitiert und im Endeffekt ist jedes Trikot wunderschön, wenn das Team des Herzens damit einen großen Titel gewinnt.
Aber auch schon so kann man sagen, dass es schon deutlich unschönere Trikots gegeben haben.

Wer das Trikot live auf dem Spielfeld erleben möchte, sollte am Freitagabend um 21 Uhr den Auftritt unserer Mannschaft in London gegen England anschalten: das ZDF überträgt das Spiel natürlich live.

Bild: DFB/ADIDAS