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Und wieder ein Freundschaftsspiel… | #GERFRA

gerfraAm vergangenen Freitag spielte die deutsche Nationalmannschaft in Wembley gegen England. Eigentlich ein großer Klassiker, aber am Ende nicht nur ein 0:0, sondern auch ein echtes Schlafmittel.

Die Freundschafts-, oder Testspiele, der Nationalmannschaften mitten in der Saison sind schon immer ein besonderes Reizthema. Auf der einen Seite sollte uns die Mannschaft ein gemeinsames, liebes Kind sein. Auf der anderen Seite hätte ein unwichtig erscheinender Termin auch richtig tragisch werden können, wenn sich ein Spieler nämlich langfristig verletzt.

Wie gesagt, es ist ein ständiges Reizthema. Und jede Seite, Verband oder Verein, hat seine eigenen Interessen daran, dass diese Spiele stattfinden, oder eben nicht.
Die Fans, die natürlich auch alle ihre eigenen Meinungen haben, wären schön entschädigt, wenn so ein Testspiel dann spannend und unterhaltsam wäre. Aber selbst das war es gegen England nicht unbedingt.

Eine Lösung, die für alle Seiten gleichmaßen zufriedenstellend wäre, gibt es nicht. Deswegen müssen wir auch am Dienstagabend damit leben, dass die deutsche Nationalmannschaft in Köln gegen Frankreich antritt. Spieler wie Mats Hummels, die sich schon seit Wochen durch die Saison quälen, sollen ein weiteres mal alles geben, obwohl es um gar nichts geht.
Und am Ende ist es dann vielleicht noch nicht einmal gute Unterhaltung, die dort geboten wird, weil es genauso ein Schlafmittel wird, wie gegen England.
Wenn dann wenigstens noch alle halbwegs gesund zum Verein heimkehren, kann man sich wenigstens darüber freuen.

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Schwarz-Weiß-Retro: Das neue Trikot der Nationalmannschaft

2017-11-06Es gibt kaum ein Trikotdesign, welches nicht schon Wochen vor der offiziellen Vorstellung im Internet geleakt wird.
Kein Wunder, wenn man bedenkt, in welchen Ländern eben auch die großen Markenhersteller ihre Produkte herstellen lassen. Für eine handvoll Euronen sind dort die Mitarbeiter verständlicherweise auch gesprächig.

Mittlerweile ist das neue Trikot der deutschen Nationalmannschaft aber auch offiziell bekannt. Auf der Brust befindet sich neben dem ADIDAS-Logo und dem DFB-Abzeichen mit den vier Sternen auch das FIFA-Logo, welches die Spieler als amtierende Weltmeister kennzeichnet.
Auffällig ist das Streifendesign, welches eine Hommage an die Weltmeister von 1990 sein soll. Die gewannen damals mit einem ähnlichen Streifen, eben nur in schwarz-rot-gold, den vorletzten WM-Titel unserer Nation.

Genau genommen gibt es für diese Ehrung gerade gar keinen Grund. Immerhin werden viele unserer Spieler selbst als amtierende Weltmeister in Russland antreten. Aber die Ideen der Designer sind halt auch limitiert und im Endeffekt ist jedes Trikot wunderschön, wenn das Team des Herzens damit einen großen Titel gewinnt.
Aber auch schon so kann man sagen, dass es schon deutlich unschönere Trikots gegeben haben.

Wer das Trikot live auf dem Spielfeld erleben möchte, sollte am Freitagabend um 21 Uhr den Auftritt unserer Mannschaft in London gegen England anschalten: das ZDF überträgt das Spiel natürlich live.

Bild: DFB/ADIDAS


Wo ist das Geheimnis? | #DieMannschaft #NIRGER

Am 12. Juli 2006 wurde Jogi Löw vom Co-Trainer zum Bundestrainer. Seitdem trainierten mit Felix Magath, Ottmar Hitzfeld, Jürgen Klinsmann, Jupp Heynckes (2x), Louis van Gaal, Andries Jonker, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti und nun Willy Sagnol insgesamt 9 Trainer den FC Bayern München.

Wenn der DFB dem FCB im letzten Jahrzehnt etwas voraus hatte, dann wohl die Beständigkeit auf dem Posten des Trainers.

Jogi LöwMorgen spielt die Mannschaft gegen den direkten Konkurrenten in der WM-Qualifikation. Wobei man aber vielleicht erwähnen sollte, dass Nordirland bereits 5 Punkte und 19 Tore hinter der deutschen Nationalmannschaft auf dem zweiten Rang liegt.
Eine bislang einwandfreie Qualifikationsrunde mit 8 von 8 möglichen Siegen, nur 2 Gegentoren und dem kleinen Fußballwunder im Sommer, als Löw mit einer wild zusammen gewürfelten Truppe den Confederations Cup gewann.
Da wird schnell klar, dass Fussball-Deutschland schon schlimmere Zeiten erlebte.

Natürlich sind die Zeiten nicht vergessen, in denen man wie ein Hase vor der Schlange im Halbfinale spielte. Oder wie man sich den letzten EM-Titel nehmen ließ, obwohl er aufgrund der wirklich schwächelnden Konkurrenz schon so greifbar nah war.
Aber das ist alles jammern auf verdammt hohen Niveau.

Ein Geheimnis des Erfolges liegt sicherlich in der Nachwuchsarbeit der Vereine, die es Jogi Löw ermöglichen, aus dem Vollen zu schöpfen. Aber es ist längst nicht damit getan, viele Talente zur Verfügung stehen zu haben. Irgendwas muss der Mann ja richtig machen. Und ehrlich gesagt ist es mir dann ziemlich egal, ob er sich an der Seitenlinie zwischendurch die Eier krault oder in der NIVEA-Werbung für die echten Kerle zu meterosexuell wirkt.

Übrigens hat noch nie eine Mannschaft den WM-Titel gewonnen, die zuvor den Confederations Cup gewann.
Wer deswegen meint, das man 2018 den TV gar nicht mehr einschalten muss: die Confed-Cup Mannschaft wird so auch garantiert gar nicht zur Mission Titelverteidigung aufbrechen. Glück gehabt.