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Neuer Vertrag für Arjen Robben? | #FCBFCA

FC Bayern München

Seit 21 Spielen ungeschlagen. Das ist das wichtigste Fazit, welches man als deutscher Fussballfan aus der Länderspielpause mitnehmen kann.
Um 15.30 Uhr beginnt für die Roten dann auch wieder das Alltagsgeschäft. Der 12. Spieltag steht an und der FC Bayern München empfängt den FC Augsburg.

Arjen Robben: Vertrag verlängern, oder Umbruch erzwingen?

Bevor der FC Bayern München gegen Augsburg um 3 weitere wichtige Punkte spielt, darf man sich auch schon einmal um eine weitere Personalie kümmern.
Der Vertrag des Niederländers Arjen Robben läuft bekanntlich am Ende der Saison aus.
Die wichtigste Frage hierbei dürfte wohl sein, ob man einen Umbruch erzwingen möchte, oder doch lieber den Vertrag von Robben verlängern?

Meine Antwort ist ganz klar: verlängern. Und zwar möglichst schnell.

Robben unterstreicht auch als Kapitän No.3 immer wieder, welchen Wert er für den Verein hat. Nicht nur sportlich, sondern auch mit seinem Kampfgeist, der ihn auch in der letzten Sekunde noch um jeden Ball kämpft und sprintet, als gäbe es kein Morgen mehr.
Es ist ein Irrglaube, dass ein Generationswechsel auf der rechten Außenbahn und eine Vertragsverlängerung mit Arjen Robben ein Zielkonflikt wären.
Mal abgesehen davon, dass der Niederländer selbst weiß, dass er nicht mehr jünger wird und auch regelmäßig Pausen benötigt, so ist er auch sehr viel mannschaftsdienlicher geworden und würde diesen Weg auch entsprechend unterstützten.
Und selbst wenn es nur als Edeljoker wäre: auf Arjen Robben möchte ich in der Saison 2018/2019 nicht verzichten müssen.

Ob der neue Trainer auch so denkt? Das wird wahrscheinlich auch ein wichtiges Kriterium für die Vertragsgespräche werden. Und die werden wohl noch so einige Zeit auf sich warten lassen…


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Hamann im Experten-Abseits | #BVBFCB

hamann sky

“Er (Arjen Robben) ist außer Form. Das ist eine große Chance für Dortmund.”
Dietmar Hamann

Die 17. Minute in Dortmund. Arjen Robben trifft zum 0:1 für die Bayern und leitet damit einen überlegenen 1:3 Sieg ein.

“Hättest Du geschwiegen, wärst Du Philosoph gelieben.”
Kann Dietmar Hamann natürlich nicht, denn er verdient ja sein Geld damit, in Medien zu alles und jedem seine Meinung abzugeben.
Aber wenn man seine Meinung so dermaßen in Stein meißelt, dann sollte halt auch irgendwo etwas dran sein.

Anzeichen dafür, dass Arjen Robben irgendwie außer Form sein könnte, konnte ich nicht feststellen. Er vertritt die beiden Kapitäne Manuel Neuer und Thomas Müller. Und in dieser Funktion scheint er noch manschaftsdienlicher zu spielen, als zuvor. Der Niederländer kämpft sogar im Rückwärtsgang und verteidigt – das sind eigentlich ganz neue Seiten.

Generell scheint Hamann aber immer wieder durch ziemlich überzogene Experten-Meinungen über den FC Bayern aufzufallen. In den sozialen Netzwerken scherzten schon einige, ob der Verein ihm noch irgendeine Prämie von damals schulde.
Vielleicht will Dietmar Hamann auch nur so lange nerven, bis der Verein ihn ein Job als Markenbotschafter anbietet. Kinder verfolgen ja diese Strategie auch gelegentlich: quängeln, bis man bekommt, was man möchte.

Bild: Sky Screenshot


Das Lewandowski-Problem | #CELFCB

Robert LewandowskiWer einen Fehler macht, ist nicht dumm. Dumm ist nur, wer daraus nichts lernt.
Wenn man das so betrachtet, ist der FC Bayern München richtig dumm.

Ich weiß nicht, wie lange es schon beklagt wurde, dass der FC Bayern keine Alternative zu Robert Lewandowski hat. Die wenigen Menschen, die hinter dieser Entscheidung standen, begründeten es mit Annahme, der Pole wolle 100% aller Spielminuten absoliveren und hätte etwas gegen einen sogenannten Backup.

Die aktuelle Situation von Verein und Spieler zeigen ein komplett anderes Bild.

Gegen RB Leipzig ließ sich Robert Lewandowski noch vor der Halbzeitpause auswechseln. Er erklärte später, dass er wohl einen Schmerz spürte und nichts riskieren wollte. Allerdings kritisierte er auch den Umstand, dass er keine Pause bekommen würde.

“Ein Spieler kann nicht die ganze Saison alle drei Tage 90 Minuten spielen. Wir haben gerade keinen Backup für mich.”
Robert Lewandowski

Das wirklich allerletzte und schon vorher haarsträubende Argument ist somit hinfällig. Und wenn ein so ehrgeiziger Spieler wie Lewandowski schon öffentlich um eine Pause und eine Vertretung bittet, und zwar persönlich, nicht wie sonst, über seine Berater, dann ist das schon ziemlich weit gekommen.
Da darf man sich schon fragen, warum scheinbar wirklich jeder dieses Problem erkennt, nur die Verantwortlichen im Verein nicht?

Nun spielt man offenbar mit dem Gedanken, in der Winterpause noch einen Stürmer zu verpflichten. Nichts mehr, als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Sehr gute Spieler wechseln nicht in der Winterpause und dürften international auch nicht mehr spielberechtigt sein.
Die Verpflichtung muss sich aber ohne lange Eingewöhnung sofort in der Mannschaft integrieren können und funktionieren.
Gut genug, um sofort Tore zu schießen. Aber unterwürfig genug, um sich trotzdem als No.2 zu sehen. Und das alles in der Winterpause, sowie von Null auf Hundert.
Zuletzt wohl auch noch allein die Sache von Sportdirektor Salihamidzic, wenn man Rummenigges Aussagen Glauben schenken darf.
Na, da darf man ja wirklich gespannt sein….