Schwarz-Weiß-Retro: Das neue Trikot der Nationalmannschaft

2017-11-06Es gibt kaum ein Trikotdesign, welches nicht schon Wochen vor der offiziellen Vorstellung im Internet geleakt wird.
Kein Wunder, wenn man bedenkt, in welchen Ländern eben auch die großen Markenhersteller ihre Produkte herstellen lassen. Für eine handvoll Euronen sind dort die Mitarbeiter verständlicherweise auch gesprächig.

Mittlerweile ist das neue Trikot der deutschen Nationalmannschaft aber auch offiziell bekannt. Auf der Brust befindet sich neben dem ADIDAS-Logo und dem DFB-Abzeichen mit den vier Sternen auch das FIFA-Logo, welches die Spieler als amtierende Weltmeister kennzeichnet.
Auffällig ist das Streifendesign, welches eine Hommage an die Weltmeister von 1990 sein soll. Die gewannen damals mit einem ähnlichen Streifen, eben nur in schwarz-rot-gold, den vorletzten WM-Titel unserer Nation.

Genau genommen gibt es für diese Ehrung gerade gar keinen Grund. Immerhin werden viele unserer Spieler selbst als amtierende Weltmeister in Russland antreten. Aber die Ideen der Designer sind halt auch limitiert und im Endeffekt ist jedes Trikot wunderschön, wenn das Team des Herzens damit einen großen Titel gewinnt.
Aber auch schon so kann man sagen, dass es schon deutlich unschönere Trikots gegeben haben.

Wer das Trikot live auf dem Spielfeld erleben möchte, sollte am Freitagabend um 21 Uhr den Auftritt unserer Mannschaft in London gegen England anschalten: das ZDF überträgt das Spiel natürlich live.

Bild: DFB/ADIDAS


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Hamann im Experten-Abseits | #BVBFCB

hamann sky

“Er (Arjen Robben) ist außer Form. Das ist eine große Chance für Dortmund.”
Dietmar Hamann

Die 17. Minute in Dortmund. Arjen Robben trifft zum 0:1 für die Bayern und leitet damit einen überlegenen 1:3 Sieg ein.

“Hättest Du geschwiegen, wärst Du Philosoph gelieben.”
Kann Dietmar Hamann natürlich nicht, denn er verdient ja sein Geld damit, in Medien zu alles und jedem seine Meinung abzugeben.
Aber wenn man seine Meinung so dermaßen in Stein meißelt, dann sollte halt auch irgendwo etwas dran sein.

Anzeichen dafür, dass Arjen Robben irgendwie außer Form sein könnte, konnte ich nicht feststellen. Er vertritt die beiden Kapitäne Manuel Neuer und Thomas Müller. Und in dieser Funktion scheint er noch manschaftsdienlicher zu spielen, als zuvor. Der Niederländer kämpft sogar im Rückwärtsgang und verteidigt – das sind eigentlich ganz neue Seiten.

Generell scheint Hamann aber immer wieder durch ziemlich überzogene Experten-Meinungen über den FC Bayern aufzufallen. In den sozialen Netzwerken scherzten schon einige, ob der Verein ihm noch irgendeine Prämie von damals schulde.
Vielleicht will Dietmar Hamann auch nur so lange nerven, bis der Verein ihn ein Job als Markenbotschafter anbietet. Kinder verfolgen ja diese Strategie auch gelegentlich: quängeln, bis man bekommt, was man möchte.

Bild: Sky Screenshot


Das Lewandowski-Problem | #CELFCB

Robert LewandowskiWer einen Fehler macht, ist nicht dumm. Dumm ist nur, wer daraus nichts lernt.
Wenn man das so betrachtet, ist der FC Bayern München richtig dumm.

Ich weiß nicht, wie lange es schon beklagt wurde, dass der FC Bayern keine Alternative zu Robert Lewandowski hat. Die wenigen Menschen, die hinter dieser Entscheidung standen, begründeten es mit Annahme, der Pole wolle 100% aller Spielminuten absoliveren und hätte etwas gegen einen sogenannten Backup.

Die aktuelle Situation von Verein und Spieler zeigen ein komplett anderes Bild.

Gegen RB Leipzig ließ sich Robert Lewandowski noch vor der Halbzeitpause auswechseln. Er erklärte später, dass er wohl einen Schmerz spürte und nichts riskieren wollte. Allerdings kritisierte er auch den Umstand, dass er keine Pause bekommen würde.

“Ein Spieler kann nicht die ganze Saison alle drei Tage 90 Minuten spielen. Wir haben gerade keinen Backup für mich.”
Robert Lewandowski

Das wirklich allerletzte und schon vorher haarsträubende Argument ist somit hinfällig. Und wenn ein so ehrgeiziger Spieler wie Lewandowski schon öffentlich um eine Pause und eine Vertretung bittet, und zwar persönlich, nicht wie sonst, über seine Berater, dann ist das schon ziemlich weit gekommen.
Da darf man sich schon fragen, warum scheinbar wirklich jeder dieses Problem erkennt, nur die Verantwortlichen im Verein nicht?

Nun spielt man offenbar mit dem Gedanken, in der Winterpause noch einen Stürmer zu verpflichten. Nichts mehr, als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Sehr gute Spieler wechseln nicht in der Winterpause und dürften international auch nicht mehr spielberechtigt sein.
Die Verpflichtung muss sich aber ohne lange Eingewöhnung sofort in der Mannschaft integrieren können und funktionieren.
Gut genug, um sofort Tore zu schießen. Aber unterwürfig genug, um sich trotzdem als No.2 zu sehen. Und das alles in der Winterpause, sowie von Null auf Hundert.
Zuletzt wohl auch noch allein die Sache von Sportdirektor Salihamidzic, wenn man Rummenigges Aussagen Glauben schenken darf.
Na, da darf man ja wirklich gespannt sein….