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Tischtennis Bundesliga live im Internet

sportdeutschland tvDas erfolgreiche Bewegtbild- und Livestream-Angebot der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) zieht um. Die Spiele von Europas stärkster Liga werden künftig live und on-demand auf Sportdeutschland.TV, dem Online-Sportsender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) übertragen.

Die TTBL und die DOSB New Media GmbH, Betreiberin von Sportdeutschland.TV, vereinbarten die Kooperation, durch die das bisherige Bewegtbild-Angebot von TTBL.TV auf einem eigenen Kanal bei Sportdeutschland.TV erreichbar ist. Unter www.sportdeutschland.tv/ttbl bekommen die Fans gleich einen echten Leckerbissen zu sehen. Neben vier weiteren Spielen und der Konferenz wird am Sonntag das Spitzenspiel von Tabellenführer Borussia Düsseldorf gegen den 1. FC Saarbrücken TT übertragen. Ein perfekter Start für die neue Zeitrechnung des beliebten Streaming-Angebots der TTBL.

Nico Stehle, Geschäftsführer der TTBL, freut sich auf den neuen Auftritt: "Es war schon immer unser Ziel, die Tischtennis-Bundesliga im Internet über Livestreams und On-demand-Videos auf höchstem Niveau zu präsentieren. Mit unserem Channel auf Sportdeutschland.TV profitieren wir nicht nur von modernster Technologie und der künftigen Weiterentwicklung der Plattform, sondern haben darüber hinaus die Möglichkeit, ein breites Publikum mit unserer Sportart zu faszinieren."

Oliver Beyer, Geschäftsführer bei Sportdeutschland.TV, ergänzt: "Die Tischtennis-Bundesliga gilt schon lange als Vorreiter, wenn es darum geht, schnellen und spannenden Sport im Internet zu übertragen. Daher ist die Entscheidung der TTBL für eine Zusammenarbeit ein großer Schritt zu unserem Ziel, Sportdeutschland.TV zu dem Ort im Web zu machen, wo Sportfans den deutschen Sport in seiner ganzen Vielfalt entdecken und erleben können. Der TTBL-Channel auf Sportdeutschland.TV wird begeistern – nicht nur Tischtennisfans."

Wer keine Gelegenheit hat, die Spiele am Sonntag live zu verfolgen, findet im TTBL-Channel ein umfassendes On-demand-Angebot mit Aufzeichnungen, Zusammenfassungen und Highlights wie dem Ballwechsel des Tages.

Text: Pressemitteilung, Grafik: Screenshot sportdeutschland.tv

HSV vs FCB: Kehrtwende oder Grillparty?

HSV gegen FC Bayern Livestream

Seit rund 5 Jahren ist der FC Bayern München gegen den Hamburger SV in Pflichtspielen ungeschlagen.
Wenn es am Samstag um 15.30 Uhr wieder bei Null anfängt, darf diese Serie gern weiter bestehen…

Gut, die Hamburger werden wahrscheinlich ganz andere Wünsche und Hoffnungen haben. Nachdem sie unter der Woche Mirko Slomka gefeuert haben und der “Kicker” sie direkt mal aus der Bundesliga gestrichen hat, soll es nun wieder bergauf gehen.
Das Schicksal des Bundesliga-Dinos in allen Ehren, aber mir persönlich wäre es lieber, wenn sie am Sonntag in Hamburg wieder eine Grillparty veranstalten müssen, um das Ergebnis des Spiels zu verarbeiten.

Ganz so leicht dürfte es für den FC Bayern aber wahrscheinlich nicht werden. Der neue Trainer hatte nun einige Tage Zeit, um das Team heiß zu machen. Joe Zinnbauer wird seinen Spielern vermitteln, dass sie nichts zu verlieren haben, wenn es gegen den Rekordmeister geht.
Die wiederum mussten am Mittwoch in der Champions League gegen den englischen Meister Manchester City ordentlich ackern, um die ersten drei Punkte im internationalen Gewässer einzufahren. Der Last-Minute-Sieg dürfte allerdings auch den Glauben an die eigene Leistungsfähigkeit gestärkt haben. Der FCB hätte allen Grund, mit breiter Brust aufzutreten.
Vielleicht könnten die ersten 15 Minuten im Spiel den großen Ausschlag geben. Trifft der HSV, könnten sie in Euphorie geraten und irgendwann gegen müde werdende Bayern tatsächlich Punkte holen. Startet der FC Bayern erfolgreich, ist es mit dem neuen Schwung durch den Trainerwechsel temporär erst einmal erledigt.

Ein Sieg muss her. Und gleichzeitig schielen wir schon einmal auf Bayer Leverkusen, die 24 Stunden später gegen Wolfsburg spielen werden. Nun wollte ich gerade “die Werkself” schreiben, aber das ist bei dieser Paarung ja nun auch nicht gerade eindeutig, wer dann gemeint ist. Also, Aspirin gegen Golf, da könnte es doch gern einmal zum gepflegten Punkteverlust für Leverkusen kommen.
Beide Teams werden nach dem Fehlstart auf europäischer Fussball-Bühne darauf aus sein, es in der Bundesliga besser zu machen. Das schreit ja förmlich nach einem gepflegten Unentschieden.
Sollte Hannover dann noch ein kleines Willkommens-Geschenk an den Neueinsteiger Paderborn verteilen, könnte der FC Bayern am Sonntagabend endlich die alleinige Tabellenführung übernehmen.

Hätte, wäre, wenn… Aber man muss ja wissen, wen man am Sonntag als eigentlich neutraler Zuschauer die Daumen drücken sollte. Es kann ja nicht schaden, sich schon mal so langsam an der Tabellenspitze einen gemütlichen Platz zu sichern.


HSV feuert Slomka

Mirko Slomka

Über München lacht die Sonne, über Hamburg die ganze Welt.
Dieser Spruch ist fast so alt, wie die Bundesliga. Die Städtenamen können dabei beliebig ausgetauscht werden. Aber das Fussball-Deutschland mit Blick auf dem HSV nur noch lachen oder den Kopf schütteln kann, stimmt wohl trotzdem.

Vor der Saison habe ich darauf getippt, dass der erste Trainer der Bundesliga an einem einstelligen Spieltag gefeuert wird. Nachdem die Bundesliga startete, hieß die Frage eigentlich nur noch: “Slomka oder Keller – wer fliegt schneller?”.

Die Antwort steht nun fest. Der HSV hat (wieder einmal) als erstes zugeschlagen und Mirko Slomka gefeuert.
Yes! Rekord! Am vierten Spieltag der Bundesliga hat der Dino aus dem Norden somit mehr Trainer als Punkte auf dem Konto.

Ich bin weit entfernt davon, die Situation der Hamburger zu analysieren. Bei der Vielzahl an gescheiterten Trainern liegt es aber wohl auf der Hand, dass allein die Entlassung von Slomka keine wesentliche Änderung bringen wird.
Als neutraler Beobachter aus der Ferne muss ich auch gestehen, dass der HSV meiner Meinung nach in der ersten Liga momentan gar nichts zu suchen hat. Wer in der Relegation nicht einmal den Zweitligisten schlägt, sondern nur aufgrund der Auswärtstorregel den Klassenerhalt schafft, dürfte nach meinem Empfinden auch gern absteigen. Gut, die Regel ist so. Und in hochklassigeren, aber letztendlich vergleichbaren Begegnungen, hat auch mein Verein von dieser Regelung profitiert. Aber es fühlt sich nun einmal so an, daran kann man nichts ändern.

Als potentieller Nachfolger wird hauptsächlich Thomas Tuchel genannt. Der ehemalige Coach von Mainz05, dessen Ausstieg beim Verein im letzten Sommer so eine kleine Kuriosität war, hat allerdings trotzdem noch einen laufenden Vertrag und dürfte wohl nicht ganz umsonst seinen Arbeitgeber wechseln dürfen.
Deutlich interessanter als die Höhe der Ablösesumme dürfte die Frage sein, welcher Trainer (Entschuldigung!) dumm genug ist, diesen Job anzunehmen? Das habe ich mich in der Vergangenheit ja schon häufiger gefragt, wenn Schalke04 mal wieder einen neuen Coach suchte, aber der HSV überbietet es ja locker.