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11. Spieltag: VFB Stuttgart vs FC Bayern München

 

VfBStuttgart   BayernMuenchen

Das Spiel zwischen VFB Stuttgart gegen den FC Bayern München schreibt viele Geschichten und hat schon gewisse Kuriositäten zu bieten, das kann man nicht abstreiten.

In der Saison 2004/2005 siegte Stuttgart zum letzten mal über die Bayern. Damals stand Markus Babbel noch in der Startelf. Heute nimmt Babbel auf der Trainerbank Platz.
In der Zwischenzeit musste er viel Kritik einstecken und laut Medien sollte er bereits heute schon eigentlich nicht mehr als Trainer der Stuttgarter arbeiten.
Das ist sofern kurios, weil er insgesamt den gleichen Punkte-Durchschnitt hat, wie Louis Van Gaal derzeit bei den Bayern: 1.8 Punkte pro Spiel.
Und wenn wir bei Van Gaal sind, können wir auch gleich zum Ex-Bayern Trainer Jürgen Klinsmann kommen. Der ist nämlich mit den Niederländer Van Gaal gleichauf, wurde allerdings kurz vor Saisonende von den Bayern-Bossen, den Fans und der Presse gefeuert.
Und jetzt kommt die Krönung der Kuriositäten. Ausgerechnet Van Gaal, Klinsmanns indirekter Nachfolger beim FCB, könnte heute den VFB Stuttgart möglichst klar besiegen, Babbels Rauswurf provozieren und den Weg für Jürgen Klinsmann als neuen VFB-Trainer ebnen. Alles klar?

Werder Bremen spielt heute gegen Nürnberg. Werden sie der Favoritenrolle gerecht, könnten sie vielleicht nicht nur den 3. Platz festigen, sondern auch die Tabellenspitze erobern. Das wiederum liegt auch in der Hand der Gladbacher, die es schwer haben dürften den HSV zu besiegen. Der Idealfall für die Bayern beinhaltet aber sicherlich ein Unentschieden zwischen Schalke und Bayer Leverkusen. Eine Punkteteilung hieße, dass die Bayern im Falle eines Sieges zumindest an den Königsblauen vorbei wären und den Spieltag auf Platz 4 beenden.

Die mögliche Aufstellung der Bayern könnte so aussehen:

Butt
Braafheid – Badstuber – Van Buyten – Lahm
Van Bommel – Tymoschtschuk
Schweinsteiger – Müller
Klose – Toni

Wer das Spiel ohne Premiere-Abo live sehen möchte, sollte sich rechtzeitig vorher entsprechende Software aus dem Internet runterladen und auf ausländische Sender ausweichen. Gelegentlich wird man auch auf Streamingportalen wie Justin.tv fündig.

8.Spieltag – Bayern München vs FC Köln

02.-04.10.2009

FC Bayern München – 1. FC Köln
VfB Stuttgart – Werder Bremen
Hertha BSC Berlin – Hamburger SV
FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt
Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Nürnberg
Hannover 96 – SC Freiburg
VfL Bochum – VfL Wolfsburg
Borussia Mönchengladbach – Borussia Dortmund
1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim

 

Der FC Bayern München trifft am Samstag um 15.30 Uhr auf den FC Köln. Es wäre vielleicht ein wenig übertrieben von einen Angstgegner zu sprechen, aber die Statistik spricht tatsächlich für den FC Köln. Von 6 Bundesliga-Heimspielen gegen die Kölner gewann der FC Bayern nur einmal, verloren zwei mal und spielten ansonsten Unentschieden.
In der Gegenwart trennen die beiden Vereine 10 Tabellenplätze und somit 7 Punkte. Der FC Bayern kann sich keine Niederlage leisten, wenn sie den Anschluss an den momentanen Top-Teams der Liga nicht verlieren wollen. Der HSV ist bereits mit 6 Punkten Vorsprung an der Spitze, Leverkusen hat die gleiche Punktzahl auf Platz 2.
Der Rekordmeister könnte theoretisch auf den 3. Platz hochschießen, sofern sie hoch genug gewinnen und gleichzeitig Hoffenheim, Werder Bremen, Schalke 04 und Wolfsburg am Wochenende verlieren. Wie gesagt, es ist eine theoretische Möglichkeit, in der Praxis wird es wohl nicht geschehen.

Arjen Robben wird gegen Köln auf keinen Fall spielen. Der Niederländer muss sich eine Schleimhautfalte im Knie entfernen lassen. Gegen Juventus Turin musste er verletzt ausgewechselt werden, man hatte schon schlimmere Befürchtungen.

Überhaupt kann man vermuten, dass Van Gaal nach dem Spiel gegen Juventus Turin in der Champions League einige Spieler rotieren lassen wird.
Einer freut sich ganz sicherlich auf das Match am Samstag: Lukas Podolski. Als er vor einigen Monaten noch das Bayern-Trikot trug, wurde in Köln sogar sein Gegentreffer bejubelt. In München wird das, vermute ich stark, sicherlich nicht der Fall sein.

Hertha BSC muss gegen den HSV antreten. Bisher blieb die Entlassung von Trainer Favre für die Berliner ohne positiven Schub. Gegen die starken Hamburger stehen die Chancen nicht sonderlich gut. Die Berliner stecken momentan auf den letzten Tabellenplatz fest. Ein Überraschungssieg der Hertha würde sicherlich auch den Fans des FC Bayern gefallen, das würde den Abstand zur Tabellenspitze verkleinern. Besonders dann, wenn Leverkusen auch noch gegen Nürnberg stolpern würde…

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