Tag-Archiv | Livestream

Bayern-Gladiatoren besiegen die Römer

fc bayern rom teil 2

AS Rom belegt derzeit den zweiten Platz in der italienischen “Serie A” und hat dabei nur einen Punkt Rückstand auf Juventus Turin.
Der FC  Bayern München traf heute also nicht unbedingt auf Laufkundschaft, sondern auf eine Mannschaft, die eigentlich ziemlich gut drauf ist und in der Liga bisher auch nur vier Gegentore kassierte.

Nach nur einer Minute stieg ein Gegenspieler auf das Knie von Thomas Müller. Die blutende Wunde musste kurz behandelt werden. Die Römer stürzten sich förmlich auf die Bayern und das Spiel wurde zu einer engen Kiste. Dann kam die 8. Minute. Und Arjen Robben.
Es folgten Götze, Lewandowski, nochmal Robben, Müller und der Moment, den die Italiener sich wohl sehnlichst herbeigewünscht haben: der Schiedsrichter pfiff endlich die erste Halbzeit ab.

Medhi Benatia erwartete bereits Pfiffe und Beleidigungen vom Publikum. Der Ex-Spieler von AS Rom wurde tatsächlich bei jeder fc bayern vs as romBallberührung ausgepfiffen, schien es aber eher als zusätzliche Motivation zu sehen.
Spätestens nach dem 3. Tor der Bayern war es den Fans aber wohl langsam zu blöd und sie hatten ja auch irgendwie ganz andere Sorgen.

In der zweiten Halbzeit schaltete der FC Bayern in den Schongang. Ein Gegentreffer, zwei Rückschläge durch Ribery und Shaqiri, schon waren die Verhältnisse wieder hergestellt.

Nach den ersten vier Toren holte sich Pep Guardiola abwechselnd Neuer, Lahm, Götze und Alaba zur Seitenlinie, um ihnen weitere Anweisungen zu geben. Nach dem 5. Tor schien er dazu erst einmal keinen Anlass zu sehen und er ließ die Mannschaft in Ruhe.

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Geisterspiel ist grober Unfug!

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Im Champions League Spiel gegen Viktoria Pilsen gab es seitens der Moskauer Fans rassistische Vorkommnisse. ZSKA Moskau wurde deswegen im Februar von der UEFA zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro und einem Champions League Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt.
Dieses Spiel wird am Dienstag um 18 Uhr gegen den FC Bayern München stattfinden. Auf Bilder, wie oben zu sehen, werden wir also verzichten müssen.

Das Rassismus im Stadion bestraft werden muss, steht außer Frage. Die Vereine mit Geldstrafen zu belegen, ist wahrscheinlich nicht wirklich effektiv. 50.000 Euro zahlen diese Vereine aus der Portokasse. Und die wahren Verantwortlichen lesen davon höchstens in den Medien, stören sich daran aber nicht weiter und machen weiter, wie zuvor.

Ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu veranstalten, trifft aber nicht nur die Täter, sondern eben auch zahlreiche Unschuldige und schadet sogar dem Sport.

Wie Karl-Heinz Rummenigge beklagte, gibt es unter den Bayern-Fans zahlreiche Personen, die seit 25 Jahren kein Auswärtsspiel verpasst haben. Aber es sind nur die Fans des Gegners, es sind auch die Spieler auf dem Platz, die sich in dieser ungewohnten Atmosphäre zurechtfinden müssen. Unter Umständen sind die Einflüsse, Zeitschiebung, Klima und eben die ungewohnte Atmosphäre, sogar so ausschlaggebend, dass die Heimmannschaft einen sportlichen Vorteil davon hat.

follow on facebookBestraft werden auch die TV-Zuschauer, die sich weltweit ein Spiel mit emotionsloser Atmosphäre anschauen müssen.
Gute Werbung für den Sport sieht anders aus…

Man muss sich nun also die Frage stellen, wie ideenlos die Funktionäre der UEFA sind, eine solche Strafe zu verhängen?
Wäre es nicht angebrachter, ZSKA Moskau das Heimrecht zu entziehen? Es wäre völlig unproblematisch, beide Vorrundenspiele in München stattfinden zu lassen. Am Mittwoch selbstverständlich unter Ausschluss der Gäste-Fans.
Man hätte gleich mehrere Probleme gelöst. Der russische Verein wäre bestraft, hätte keinen Vorteil durch die Strafe, unschuldige Fans des Gegners wären nicht betroffen und man könnte verhindern, im TV einen schlechten Eindruck zu hinterlassen.
Alternativ dazu wäre auch ein neutraler Austragungsort noch nachvollziehbar gewesen.

Es gibt sicherlich einige Optionen, die man hätte ziehen können. Aber so wie die UEFA es nun umsetzt, ist es schlichtweg grober Unfug.

Tischtennis Bundesliga live im Internet

sportdeutschland tvDas erfolgreiche Bewegtbild- und Livestream-Angebot der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) zieht um. Die Spiele von Europas stärkster Liga werden künftig live und on-demand auf Sportdeutschland.TV, dem Online-Sportsender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) übertragen.

Die TTBL und die DOSB New Media GmbH, Betreiberin von Sportdeutschland.TV, vereinbarten die Kooperation, durch die das bisherige Bewegtbild-Angebot von TTBL.TV auf einem eigenen Kanal bei Sportdeutschland.TV erreichbar ist. Unter www.sportdeutschland.tv/ttbl bekommen die Fans gleich einen echten Leckerbissen zu sehen. Neben vier weiteren Spielen und der Konferenz wird am Sonntag das Spitzenspiel von Tabellenführer Borussia Düsseldorf gegen den 1. FC Saarbrücken TT übertragen. Ein perfekter Start für die neue Zeitrechnung des beliebten Streaming-Angebots der TTBL.

Nico Stehle, Geschäftsführer der TTBL, freut sich auf den neuen Auftritt: "Es war schon immer unser Ziel, die Tischtennis-Bundesliga im Internet über Livestreams und On-demand-Videos auf höchstem Niveau zu präsentieren. Mit unserem Channel auf Sportdeutschland.TV profitieren wir nicht nur von modernster Technologie und der künftigen Weiterentwicklung der Plattform, sondern haben darüber hinaus die Möglichkeit, ein breites Publikum mit unserer Sportart zu faszinieren."

Oliver Beyer, Geschäftsführer bei Sportdeutschland.TV, ergänzt: "Die Tischtennis-Bundesliga gilt schon lange als Vorreiter, wenn es darum geht, schnellen und spannenden Sport im Internet zu übertragen. Daher ist die Entscheidung der TTBL für eine Zusammenarbeit ein großer Schritt zu unserem Ziel, Sportdeutschland.TV zu dem Ort im Web zu machen, wo Sportfans den deutschen Sport in seiner ganzen Vielfalt entdecken und erleben können. Der TTBL-Channel auf Sportdeutschland.TV wird begeistern – nicht nur Tischtennisfans."

Wer keine Gelegenheit hat, die Spiele am Sonntag live zu verfolgen, findet im TTBL-Channel ein umfassendes On-demand-Angebot mit Aufzeichnungen, Zusammenfassungen und Highlights wie dem Ballwechsel des Tages.

Text: Pressemitteilung, Grafik: Screenshot sportdeutschland.tv