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Shaqiri: Vom Kampfschwein zum Kameraden…neider

xerdan shaqiri fc bayern

Xherdan Shaqiri kam zum FC Bayern München und konnte schnell die Herzen der Fans gewinnen. Ein kleines Kampfschwein, gute Einstellung, sympathischer Kerl, talentierter Spieler.
Ein talentierter Spieler ist er immer noch…

Während der Länderspielpause ist nun ein weiteres Interview von Shaqiri in der Basler Zeitung erschienen.
Der Schweizer belastete in den letzten Monaten die Beziehung zu den Bayern-Fans mit seinen Forderungen und seiner überzogenen Selbsteinschätzung. Aber in diesem Interview mutiert Shaqiri vom Kampfschwein zum Kameraden….neider.

Die ganze Geschichte nahm vor einigen Monaten ihren Lauf. Xherdan Shaqiri war der Meinung, er würde beim FC Bayern München nicht häufig genug spielen. Zu keinem Zeitpunkt stellte er seine eigene Leistung in Frage oder verwies auf seine starke Konkurrenz.
Shaqiri wollte den Verein wechseln, es wurde immer wieder durch seinen Bruder und Berater, aber auch durch eigene Aussagen, öffentlich thematisiert. Der FC Bayern wollte ihn behalten und verweigerte einen Transfer.

Wurde Shaqiri wirklich beim FC Bayern so wenig eingesetzt? Hierfür ein kleiner Blick auf die Leistungsdaten der Saison 2013/2014.

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“Einslive” mit Nazi-/Nati Grafik auf Facebook

Wären sie doch mit ihren Themen nur im Sektor* geblieben…

Der öffentlich-rechtliche Radiosender 1Live hat sich auf Facebook heute Abend ein echtes Eigentor geschossen. Nachdem die Nationalmannschaft der Schweiz in der Verlängerung des Achtelfinales Argentinien unterlag, postete die Online-Redaktion die folgende Grafik im sozialen Netzwerk.einslive nazi nati raus facebook

Ursprünglich war das Symbol auf vielen Verpackungen zu finden. “Halte Deine Umwelt sauber!” hieß es dort und sollte die Verbraucher dazu bringen, ihren Abfall in entsprechenden Mülleimern zu entsorgen.

Im Laufe der Zeit wurde daraus ein sehr bekanntes Symbol gegen Nazis und der damit verbundenen Fremdenfeindlichkeit. In der Version hat das Männchen ein Hakenkreuz anstelle von Abfall in den Papierkorb geworfen.

In der Einslive-Version ist besonders auffällig, dass die Bezeichnung “Nati” (Nationalmannschaft der Schweiz), unter Umständen in Anlehnung an “Nazi”, verwendet wurde.

Die Facebook-User fanden diesen Scherz gar nicht lustig. Innerhalb von wenigen Minuten gab es zahlreiche Kommentare, aber positiv war keiner davon.

Bisschen peinlich.”, “Geschmacklos”, “Euch haben sie wohl zu nahe an die Antenne geparkt?” und “Aus Nazis macht Ihr Natis? Geschmacklos!” war dort unter anderem zu lesen.

Ganz bestimmt muss man es mit der politischen Korrektheit nicht übertreiben. Das Wortspiel Nati / Nazi hatte allerdings schon ein Geschmäckle. Und mit der guten Leistung der Spieler, hatte die Schweiz so etwas einfach nicht verdient.

Es dauerte nicht einmal eine halbe Stunde, bis der Radiosender sein Posting wieder löschte. Auf Twitter folgte eine etwas beiläufige Entschuldigung.

*Einige Radiosender, unter anderem Einslive, verwenden immer wieder den antiquierten Begriff “Sektor”, womit das Empfangsgebiet gemeint ist. Das wirkt im heutigen Zeitalter, man kann den Sender mindestens bundes-, wenn nicht sogar weltweit übers Internet empfangen, besonders überholt.
Es wirkt natürlich noch alberner, wenn der Begriff auf Facebook oder Twitter benutzt wird.

Grafik: Screenshot facebook.com/1live

Ich glaub es geht los…!?

Und ehrlich gesagt glaube ich es nicht nur, man kann es ja überall lesen, hören, sehen… Die Bundesliga startet wieder! Ich habe sogar daran gedacht meine ersten Tipps in der neuen Saison abzugeben. [Neugierig? Hier klicken!]

Christoph Daum soll eventuell Trainer der österreichischen Nationalmannschaft werden. Mein erster Gedanke galt den schneebedeckten Bergen und dann wurde mir auch direkt klar, dass es für Daum eine Herzensangelegenheit sein muss, diesen Job zu machen.
Das ist allerdings noch alles schrecklich inoffiziell und nur die BILD weiß da die Details.

Magath will Van Buyten und Bremen Geld für Per Mertesacker. Fällt Euch daran etwas auf? Man könnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Aber ich möchte fast darauf wetten, dass beim FC Bayern München niemand darauf kommt. Obwohl gerade erst wieder halbwegs fit, könnte mit unseren Wunderheiler auf der Bayern-Bank eine schnelle Genesung doch nur Formsache sein.

FC Zürich – Stolperstein oder nur kleine Hürde? Ja, das ist die Frage. Auf jeden Fall steht der FC Zürich zwischen Bayern München, der Champions League und einen Traum vom CL-Finale im eigenen Stadion. Gegen die Schweizer müssen sie in der Qualifikation für die Königsklasse rein. Thomas Müller kommentierte es gewohnt locker: “…wir müssen zwei Spiele machen – und fertig!”. Gut, dann hätten wir das auch geklärt.

Bleibt eigentlich nur noch uns allen eine spannende und unterhaltsame Saison 2011/2012 zu wünschen! Viel Spaß!