Tag-Archiv | Sky

Poldi wechselt–Loddar meckert

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Lukas Podolski verlässt Arsenal London und wird zukünftig in der Serie A für Inter Mailand auf Jagd nach Toren gehen.

Der Wechsel kündigte sich zwar seit einige Tagen an, doch nach diversen Äußerungen von Arsenal-Trainer Wenger schien Poldis Vorhaben doch noch zu scheitern.

Der ehemalige Nationalspieler und jetzige Sky-Experte Lothar Matthäus kritisiert Prinz Poldi derzeit in den Medien.

“Er twittert mehr, als er spielt!”, meckerte Matthäus über Podolski. Social-Network Kenner können diese Kritik nachvollziehen, haben aber auch eine eindeutige Erklärung für die Anzahl der Tweets. Immerhin gratuliert der Neu-Italiener Matthäus zu jeder neuen Partnerin und wünscht Glück, allein durch die Anzahl dieser Tweets hat er eine höhere Online-Aktivität, als Einsätze im Verein. Dafür die Schuld aber allein bei Podolski zu suchen, ist falsch.

Objektiv betrachtet könnte Podolski in der Serie A tatsächlich noch einmal richtig durchstarten. Gerade weil die italienische Liga als eher schwächer gilt, besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass er dort das notwendige Selbstvertrauen tankt, um auch in der Nationalmannschaft noch einmal Aufwind zu bekommen.
Zu guter Letzt ist er einfach ein feiner Kerl, der es verdient hat, noch ein paar Schulterklopfer zu bekommen.

Anna-Sara Lange: Das Sprachtalent von SKY

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Wer sich an einem Bundesliga-Wochenende auf Sky für das Einzelspiel der Bayern entscheidet, bekommt im Anschluss häufig mit, wie die blonde Sky-Fieldreporterin sich mit Pep Guardiola auf spanisch unterhält.
Anna-Sara Lange heißt das Sprachtalent von Sky. Und spanisch ist längst nicht die einzige Sprache, die sie beherrscht.

In Schweden studierte sie Sprachen, in Spanien Sportjournalismus. Sie spricht deutsch, schwedisch, spanisch, französisch, englisch und italienisch. “Und wer schwedisch kann, ist mit norwegisch und dänisch eigentlich auch mit dabei..”, vervollständigte sie einst die Liste in einem Interview.

Großartige Leistung. Nur bei der Wahl des Lieblingsvereins hat sie noch Potential nach oben. Trotzdem sie für Real Madrid arbeitete, war sie ein Fan vom FC Barcelona. Und regional unterstützt sie, aufgrund ihrer Herkunft, Eintracht Braunschweig.

Auf Twitter oder Facebook ist Anna-Sara Lange übrigens nicht zu finden. Mit den sozialen Netzwerken kann sie laut eigener Aussage nichts anfangen. 

Geisterspiel ist grober Unfug!

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Im Champions League Spiel gegen Viktoria Pilsen gab es seitens der Moskauer Fans rassistische Vorkommnisse. ZSKA Moskau wurde deswegen im Februar von der UEFA zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro und einem Champions League Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt.
Dieses Spiel wird am Dienstag um 18 Uhr gegen den FC Bayern München stattfinden. Auf Bilder, wie oben zu sehen, werden wir also verzichten müssen.

Das Rassismus im Stadion bestraft werden muss, steht außer Frage. Die Vereine mit Geldstrafen zu belegen, ist wahrscheinlich nicht wirklich effektiv. 50.000 Euro zahlen diese Vereine aus der Portokasse. Und die wahren Verantwortlichen lesen davon höchstens in den Medien, stören sich daran aber nicht weiter und machen weiter, wie zuvor.

Ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu veranstalten, trifft aber nicht nur die Täter, sondern eben auch zahlreiche Unschuldige und schadet sogar dem Sport.

Wie Karl-Heinz Rummenigge beklagte, gibt es unter den Bayern-Fans zahlreiche Personen, die seit 25 Jahren kein Auswärtsspiel verpasst haben. Aber es sind nur die Fans des Gegners, es sind auch die Spieler auf dem Platz, die sich in dieser ungewohnten Atmosphäre zurechtfinden müssen. Unter Umständen sind die Einflüsse, Zeitschiebung, Klima und eben die ungewohnte Atmosphäre, sogar so ausschlaggebend, dass die Heimmannschaft einen sportlichen Vorteil davon hat.

follow on facebookBestraft werden auch die TV-Zuschauer, die sich weltweit ein Spiel mit emotionsloser Atmosphäre anschauen müssen.
Gute Werbung für den Sport sieht anders aus…

Man muss sich nun also die Frage stellen, wie ideenlos die Funktionäre der UEFA sind, eine solche Strafe zu verhängen?
Wäre es nicht angebrachter, ZSKA Moskau das Heimrecht zu entziehen? Es wäre völlig unproblematisch, beide Vorrundenspiele in München stattfinden zu lassen. Am Mittwoch selbstverständlich unter Ausschluss der Gäste-Fans.
Man hätte gleich mehrere Probleme gelöst. Der russische Verein wäre bestraft, hätte keinen Vorteil durch die Strafe, unschuldige Fans des Gegners wären nicht betroffen und man könnte verhindern, im TV einen schlechten Eindruck zu hinterlassen.
Alternativ dazu wäre auch ein neutraler Austragungsort noch nachvollziehbar gewesen.

Es gibt sicherlich einige Optionen, die man hätte ziehen können. Aber so wie die UEFA es nun umsetzt, ist es schlichtweg grober Unfug.