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FC Himmel hat einen neuen Trainer: Udo Lattek ist tot

udo lattek ist tot

Wenn es im Himmel einen Fussball-Club gibt, dann hat er nun wohl einen neuen Trainer. Udo Lattek ist am Sonntag verstorben.

Das es der Trainer-Legende nicht mehr ganz so gut ging und er “tüttelig”, wie man so schön sagt, wurde, konnte man als regelmäßiger Zuschauer vom “Sport1-Doppelpass” verfolgen.
Die meisten Zuschauer waren froh, als Udo Lattek dann seinen Stuhl nach 16 Jahren und 786 Sendungen räumte. Die meisten allerdings nicht aus einem negativen Gedanken heraus, sondern weil man es ihm wünschte, dass er sich auf sein Leben und seine Gesundheit konzentrierte.
Erst als ich online recherchierte, habe ich bemerkt, dass er bereits 2011 auf Sport1 feierlich verabschiedet wurde. Dabei war mir noch so, als wäre es gestern gewesen, wo Udo Lattek in die Kamera nickte und Jörg Wontorra ihn den Zuschauern vorstellte.

Natürlich war Udo Lattek so viel mehr als “nur” ein TV-Experte. Seine Erfolge als Trainer braucht man aber einem halbwegs informierten Fussball-Fan gar nicht aufzählen, man weiß um die große Karriere und den Fähigkeiten des erfolgreichsten deutschen Trainers der Geschichte.

Zuletzt litt Lattek an Parkinson und altersbedingter Demenz. Er lebte in einem Pflegeheim in Köln, saß im Rollstuhl und …wechselte nun am 1. Februar 2015 zum FC Himmel, wo er ganz bestimmt den Engeln die Flügel stutzt, wenn sie die Pforte verfehlen.

Der große Udo Lattek ist tot. Möge er in Frieden ruhen.

Bild: Screenshot Sport1-Doppelpass, 91.Minute 

Laura Wontorra: Die hübsche “Kumpelin” vor der Kamera

laura wontorra hot

Die Zeiten in denen nur alte Männer am Spielfeldrand stehen und die Spieler interviewen, sind glücklicherweise vorbei. Auch in den zahlreichen Sport- und Fussball-Sendungen werden die Zuschauer immer häufiger von hübschen und sympathischen Frauen begrüßt.

Eine dieser jungen Frauen ist Laura Wontorra, die derzeit bei Sport1 tätig ist. Die Bremerin hat das Business wohl schon in die Wiege gelegt bekommen. Ihr Vater, Jörg Wontorra, hat nicht nur als Moderator zahlreicher Sportsendungen, u.a. dem Sport1 Doppelpass, einen riesigen Erfahrungsschatz, er war auch als Aufsichtsrat bei Werder Bremen tätig.
Wie der Vater so die Tochter. Auch Laura ist Fan der Norddeutschen, obwohl sie mittlerweile in München lebt.
Nicht nur der Vater, auch die Mutter, Ariane Wontorra, ist als Redakteurin tätig und konnte sicherlich ihren Teil zu beitragen. Ohne fundierte Ausbildung und Studium ging es aber auch bei Laura Wontorra nicht, wie man im öffentlichen Lebenslauf nachlesen kann.

Die hübsche Moderatorin wirkt vor der Kamera locker, manchmal etwas aufgedreht, aber auf einer positiven, kumpelhaften Art und Weise. Es ist vielleicht die Tatsache, dass sie in der Branche groß geworden ist, die ihr dabei hilft, so normal mit allem umzugehen.
Hinter der Kamera ist Laura Wontorra mit dem Fussballspieler Simon Zoller (FC Köln) liiert.

#ALSicebucketchallenge–Ein Trend fängt an zu nerven

#alsicebucketchallenge

Günther Jauch, Helene Fischer, Tom Cruise, David Beckham oder wie auf der Grafik zu sehen Bastian Schweinsteiger, Gareth Bale, Jörg Wontorra, Robert Lewandowski und Mats Hummels… Die Liste der Prominenten, die an der Aktion #ALSIcebucketchallenge bereits teilgenommen haben, ist unglaublich lang. Und durch das System der drei weiteren Nominierungen pro Teilnehmer, wird diese Liste auch rasend schnell immer größer.

Keine Frage, es ist etwas positives, wenn sich Prominente mit solchen Aktionen für wohltätige Zwecke einsetzen. Und es sieht ja auch anfangs ganz witzig aus, wenn sie sich mit eiskalten Wasser begießen. Manche Videos, wie das von Bastian Schweinsteiger, sind auch richtig gut, mit viel Witz und kreativen Aufnahmen, gemacht. Aber irgendwann fängt auch der unterhaltsamste Trend an, zu nerven.

Man kann kaum ein paar Nachrichten online lesen, ohne auf ein IceBucket-Video zu stoßen. Nachrichten-Magazine im TV zeigen täglich neue Videos. Wohin man schaut, man sieht Menschen, die sich kaltes Wasser über den Kopf gießen.

Als wäre es nicht genug, dass die Prominenten es machen, jetzt fangen auch noch die Nachbarn, Kollegen und Freunde an, sich mit einem Eimer kalten Wasser nass zu machen – so nah fühlte man sich den Stars wahrscheinlich selten.

Wie viele Tage müssen wohl noch vergehen, bis auch der letzte Bundesligaspieler einmal teilgenommen hat? Oder werden die Trainer irgendwann die Reißleine ziehen und die Aktionen verbieten, damit sich die Spieler nicht öffentlich vom Bundesliga-Alltag ablenken lassen?
Felix Magath und Lothar Matthäus beispielsweise wurden auch nominiert, verzichteten aber auf ein Video und spendeten lieber direkt. Gut, das werden die meisten Prominenten auch trotz ihres Videos gemacht haben, aber darum sollte es ja ursprünglich gehen: Aufmerksamkeit und Spenden. Beides dürfte nun erreicht sein. Langsam kann der Trend also wieder abflachen.

Allerdings bin ich auch guter Dinge, denn spätestens wenn das Thermometer draußen –10 bis – 15 Grad Celsius zeigt, wird das Interesse daran vergehen, sich Eiswasser über den Kopf zu kippen.

Bilder: facebook.com